Einen Bagger mieten – die clevere Alternative

Ob im privaten Bereich oder im Unternehmen. Es gibt immer wieder Arbeiten, die ohne Bagger kaum zu bewältigen sind. Wie beispielsweise das Setzen von Fundamenten oder das Anlegen von Gartenteichen oder Swimmingpools. Sofern der Bagger nicht im Dauereinsatz ist, sondern nur für gelegentlich vorkommende Arbeiten benötigt wird, lohnt es sich kaum in ein solch kostenintensives Gerät zu investieren. Eine günstige Alternative ist es daher, einen Bagger zu mieten. Es gibt zahlreiche Unternehmen, die einen Mietservice anbieten.

Welcher Bagger ist wofür geeignet

Im Privatbereich kommen in der Regel je nach Projekt meist Minibagger oder Kompaktbagger zum Einsatz. Für kleinere Projekte, wie beispielsweise das Anlegen eines Gartenteichs, reicht meist ein Minibagger mit einem Gewicht von etwa 3,5 Tonnen völlig aus. Wer einen Gartenpool plant, ist mit einem Kompaktbagger mit einem Betriebsgewicht zwischen fünf und zehn Tonnen auf der sicheren Seite.

Geht es darum eine Baugrube auszuheben, wäre ein großer Kettenbagger ab etwa zehn Tonnen Gewicht erforderlich. Dieser kommt in erster Linie für Unternehmen im Bausektor zum Einsatz. Für den Privatbereich ist dieser Bagger weniger geeignet. Wird er dennoch benötigt, empfiehlt es sich, gleich einen erfahrenen Fahrer hinzu zu buchen.

Worauf sollte beim Mieten eines Baggers geachtet werden

Neben speziellen Baumaschinenvermietern, bieten auch Bauunternehmen oder gelegentlich auch Privatleute Bagger zur Miete an. Auf der sicheren Seite ist man in jedem Fall bei professionellen Anbietern, vor allem wenn es um Haftung und Versicherung geht. Bei privaten Anbietern könnte sich Letzteres problematisch gestalten.

Dennoch kann es sich in jedem Fall lohnen, die Angebote verschiedener Anbieter in Preis und Leistung zu vergleichen. Ein gutes Angebot sollte beispielsweise immer eine Maschinenbruchversicherung beinhalten. Damit ist gewährleistet, dass auch Schäden, die durch den Einsatz des Baggers verursacht werden, abgedeckt sind. Bei den meisten Baumaschinen-Mietservices zählt eine solche Versicherung zum Standard. Zu beachten gilt hierbei, ob und in welcher Höhe möglicherweise eine Selbstbeteiligung enthalten ist.

Mietkosten eines Baggers

Die Mietkosten werden generell in einem Tagessatz berechnet. Die Miete für einen Minibagger liegt bei circa 80 bis 150 Euro. Für einen Kompaktbagger werden im Schnitt rund 150 bis 200 Euro pro Tag in Rechnung gestellt. Für verschiedene Arbeiten an Haus, Hof und Außenbereich kann es vorkommen, dass diverse Zubehörteile benötigt werden. Diese können bei professionellen Bagger-Vermietern natürlich passend zum jeweiligen Gerät hinzu gebucht werden. Dementsprechend variiert dann den Mietzins.

Im Vorfeld sollten unbedingt zusätzlich entstehende Kosten abgeklärt werden, wie beispielsweise Kosten für den An- und Abtransport der Geräte. Für den Treibstoff kommt ebenfalls der Mieter auf. Anders als bei Mietfahrzeugen, die nach Kilometern berechnet werden, handelt es sich beim Bagger um ein Arbeitsgerät, das nach Betriebsstunden abgerechnet wird. Einige Vermieter verlangen auch bei Abschluss eines Mietvertrages eine Kaution. Die Höhe sollte unbedingt im Vorfeld abgeklärt werden. In der Regel richtet sie sich nach dem vereinbarten Mietpreis des Gerätes. Sobald der Bagger unversehrt zur Mietstation zurückgebracht wurde, wird dem Mieter die Kaution zurückerstattet.

Welche Fahrerlaubnis für den Bagger?

Wer einen Bagger fahren möchte, benötigt lediglich einen herkömmlichen Autoführerschein. Da Bagger zu den selbst fahrenden Arbeitsmaschinen zählen, wird kein zusätzlicher Nachweis benötigt.

Eine gute Mietservice-Station bietet dem Mieter selbstverständlich eine ausführliche Einweisung an. Wer häufiger einen Bagger benötigt, kann auch in einem entsprechenden Kurs eine Prüfbescheinigung erwerben.