Umzug in die Großstadt: Was muss man beachten?

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Viele Menschen ziehen in Großstädte – dieser Trend zeigt sich seit mehr als zehn Jahren. In Österreich leben heutzutage weit über die Hälfte der Menschen in einer Stadt. Die Folge: Der Wohnungsmarkt bietet nicht jedem eine passende Bleibe. Die Nachfrage nach Wohnungen ist so immens, dass man bei der Wohnungssuche mit einer enormen Konkurrenz rechnen kann. Gelingt es, die Wunschwohnung zu ergattern, steht der Umzug vor der Tür. Dieser Beitrag verrät, was bei einem Umzug in eine Großstadt beachtet werden sollte.

Umzugsplanung ist das A und O – mit Firma wird sie leichter

Jeden, der eine Wohnung in einer begehrten Stadt findet, kann man beglückwünschen. Vom Leben in der Stadt, der dortigen aufregenden Kulturszene und dem guten Jobangebot trennt nur noch ein Umzug. Sind Kisten erst gepackt und nummeriert, sind Regale auseinandergebaut und zum Transport bereit, braucht es noch tatkräftige Umzugshelfer. Nicht immer kann man dabei auf Freunde und Familie bauen. So ein Umzug in Wien oder in einer anderen Großstadt ist nämlich oft kein Kinderspiel. Gerade wenn der neue Wohnort weit entfernt liegt, lassen Profis niemanden im Regen stehen. Das Beauftragen einer Umzugsfirma ermöglicht einen sicheren und komfortablen Umzug. Manche Firmen bieten sogar einen Einpack-Service an. Mit diesem muss man nicht einmal mehr Umzugskartons selbst packen.
Nach dem Umzug wartet das Stadtleben – doch worauf muss man sich da gefasst machen?

Viele Menschen, viele Orte, die einladen jemanden kennenzulernen

Wer es liebt, Menschen kennenzulernen, der findet in einer großen Stadt einiges an Gelegenheit. Immer wieder neue Orte und neue Leute – Bekanntschaften bahnen sich schnell an. Der Nachteil: Das ist nur etwas für jemanden, der sozial keine Scheu zeigt. Weiterer Nachteil: Bevor eine Freundschaft entsteht, braucht es meist Zeit. Wer in der Stadt ein soziales Netz für sich schaffen will, muss Eigeninitiative zeigen. Anders als auf dem Land, wo jeder jeden kennt, sind soziale Strukturen in der Stadt loser. Eine Stadt ist auch aus diesem Grund etwas für Freigeister – dort kann man sich Menschen suchen, die zu einem passen. Auf dem Land beherrschen gewachsene Dorfbande und Vereinskultur das gesellschaftliche Leben. Im eigenen Alter dort Freunde zu finden, ist zudem oftmals schwer. Außerdem fällt ein Missgeschick dort schneller auf. Da jeder jeden kennt, kann es schnell geschehen, dass man zum Opfer von Dorfklatsch und Tratsch wird. Definitiv läuft das in der anonymen Stadt besser …

Vom Land auf die Stadt – ein ganz neuer Lebensrhythmus

Zeit und Möglichkeiten verändern sich, wenn man vom Land in die Stadt zieht. Abstände schrumpfen zusammen – der Weg zur Arbeit nimmt nun vielleicht viel weniger Zeit ein. Ein breites Angebot im öffentlichen Nahverkehr bedeutet möglichst große Spontanität. Lust auf eine Shopping-Tour, Eisessen mit Freunden oder eine Donnerstag-Partynacht? Mehr als eine Entscheidung und eine halbe Stunde Zeit liegen nicht zwischen dem Jetzt und dem nächsten Erlebnis. Städter leben einerseits viel gelassener, andererseits viel ruheloser. Denn viele Möglichkeiten gleich um die Ecke bedeuten weniger notwendige Planung. Solche Möglichkeiten schüren aber auch die Angst, etwas zu verpassen. Für was nur entscheiden, wenn es eigentlich viel zu viel Auswahl gibt?

Übrigens …

Stadtleben kennt Höhen und Tiefen. Die einen schwärmen von der Ausgeh-Szene, Kulturangeboten, Freizeit- und Arbeitsmöglichkeiten – sie verbinden das Stadtleben mit vielen persönlichen Freiheiten. Andere lernen die dunkle Seite der Stadt kennen. Stress durch Reizüberflutung, Smog, Lärm, Vereinzelung und sozial schwierige Milieus gehören zum Nachteil der Städte. In den letzten Jahren hat in Österreich eine Gegenbewegung zur Landflucht eingesetzt: Städter ziehen vermehrt aufs Land. Wie sagt man so schön? Zu Hause ist man, wo das Herz schlägt …

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