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Wohl dem, der eine Terrasse sein Eigen nennt. Bei gutem Wetter gehört sie bei vielen Österreichern zu den beliebten Aufenthaltsorten und das nicht ohne Grund. Verbringen Sie ihre freie Zeit an der frischen Luft, machen alltägliche Dinge doppelt so viel Spaß. Lesen, Kaffeetrinken oder ein Nickerchen halten – mit wenigen Handgriffen richten Sie sich auf Ihrer Terrasse eine Wohlfühloase ein. Damit hier die gleiche gemütliche Atmosphäre herrscht, die Sie auch in der guten Stube erwartet, gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Wie finden Sie den richtigen Stil für Ihre Terrasse?

Das Wohlfühlambiente auf Ihrer Terrasse steht und fällt mit dem gewählten Stil. Passt er nicht zum Haus oder zu Ihnen, fühlen Sie sich schnell unwohl. Überlegen Sie sich daher, welche Wirkung Sie sich für den Außenbereich vorstellen. Gefällt Ihnen eine gemütliche Sitzecke im Boho-Stil, die mit vielen Kissen und Decken zum Lümmeln einlädt? Entspricht eine moderne Terrasse ohne viel Schnickschnack eher Ihrem Geschmack?

Entscheiden Sie sich für eine Richtung, starten Sie mit der Gestaltung der Terrasse. Beginnen Sie mit der Basis: dem Boden. Welches Material zum Einsatz kommt, hängt von mehreren Faktoren ab. Welches Design, welche Kosten und welcher Pflegeaufwand schweben Ihnen vor?

  • WPC: Suchen Sie nach einer pflegeleichten Variante, empfiehlt sich der WPC-Boden. Hinter dem Wood Plastic Composites verbirgt sich ein naturverstärkter Kunststoff, der mit seiner langen Haltbarkeit und Witterungsbeständigkeit überzeugt. Ebenso profitieren Sie von wenig Aufwand bei der Reinigung. Sammelt sich Schmutz auf dem Boden, wischen Sie ihn feucht ab.
  • Stein: Eine rustikale Optik auf der Terrasse heben Sie mit einem Natursteinboden hervor. Welche Steine dafür zum Einsatz kommen, orientiert sich an den Sonnenverhältnissen. Laufen Sie mit Vorliebe barfuß, fühlen sich aufgeheizte Steine an den Fußsohlen unangenehm an. Entscheiden Sie sich bei einer Terrasse auf der Südseite daher für hellen Sandstein oder Kalkstein. Liegt Ihnen neben der Optik die Robustheit am Herzen? In dem Fall kommen Beton oder Granit als Materialien für Ihren Terrassenboden infrage.
  • Holz: Wünschen Sie sich eine natürliche Atmosphäre, die Wärme und Gemütlichkeit ausstrahlt? Ein Terrassenboden aus Holz passt zu zahlreichen Gestaltungsideen. Dekorieren Sie Ihren Sitzbereich im Landhausstil, im Boho-Stil oder im skandinavischen Stil – mit Holz machen Sie nichts falsch. Im Vergleich zu einem Steinboden braucht das Naturmaterial jedoch mehr Pflege. Damit es im Laufe der Zeit nicht ausbleicht oder verwittert, ölen Sie Ihren Terrassenboden regelmäßig ein.
  • Fliesen: Für ein modernes Terrassenambiente bietet sich ein gefliester Boden an. Mit der großen Auswahl an Farben und Mustern lassen Sie Ihrer Fantasie bei der Gestaltung freien Lauf. Spaltplatten aus Grobkeramik eignen sich, wenn Sie eine rustikale Optik anstreben. Das Material ist rutschfest und frostsicher. Bevorzugen Sie ein elegantes Design, kommen Außenfliesen aus Feinkeramik infrage. Eine mediterrane Atmosphäre verschaffen Sie Ihrer Terrasse mit Terrakotta-Fliesen.

Haben Sie hinsichtlich des Bodens eine Wahl getroffen, geht der Blick nach oben. Überlegen Sie, ob Sie für Ihre Terrasse eine Überdachung brauchen. Wenn ja, stellt sich die Frage nach dem Material.

Überdachung aus Aluminium, Stahl oder Holz: Wo liegen die Unterschiede?

Die Terrasse ist nur halb so gemütlich, wenn Ihnen Niederschlag oder herabfallende Blätter das Leben schwer machen. Abhilfe schafft eine hochwertige Terrassenüberdachung. Wünschen Sie sich gleichzeitig einen effektiven Windschutz, kommt eine Veranda für die Terrasse infrage.

Mit einer stabilen Glasschiebewand für die Terrasse sitzen Sie auch bei ungünstiger Witterung gemütlich und geschützt. Bevor Sie sich für eine Terrassenüberdachung entscheiden, stellt sich die Frage nach dem besten Konstruktionsmaterial. Legen Sie auf einen natürlichen Charme Wert, bietet sich Holz an. Mit Stahl erhalten Sie ein robustes Modell, das keine Pflege braucht. Modern und leicht präsentiert sich eine Überdachung aus Aluminium.

Auf der Website solundo.de schauen Sie sich die Vorteile einer Alu-Terrassenüberdachung an. Auf diese spezialisiert sich das junge Unternehmen, das zu Houthandel van Deuveren gehört.

Welcher Sonnen- und Sichtschutz kommt für die Terrasse infrage?

Entscheiden Sie sich gegen eine Terrassenüberdachung, wünschen sich jedoch Schutz vor der Sonne, wählen Sie zwischen mehreren Möglichkeiten. Einen Sonnenschirm erhalten Sie als einfache Variante eines Sonnenschutzes in zahlreichen Formen, Größen und Farben. Das erleichtert es Ihnen, ihn an Ihre Terrassengestaltung anzupassen.

Bevorzugen Sie einen festen Sonnenschutz, empfiehlt sich eine Markise. Moderne Varianten steuern Sie bequem mit einer Fernbedienung. Von einer modernen Optik profitieren Sie mit einem schlichten Sonnensegel.

Ein hochwertiger Sonnenschutz hält Ihnen blendendes Licht und unangenehme Hitze vom Leib. Gegen die neugierigen Blicke der Nachbarn hilft er nicht. Um diese auszusperren, statten Sie Ihre Terrasse mit einem Sichtschutz aus. Dafür eignen sich:

  • Seitenmarkisen
  • Topfpflanzen
  • Holzsichtschutzwände
  • Gabionen
  • Rankgitter

Für einen natürlichen Sichtschutz, der Ihnen viele Jahre erhalten bleibt, pflanzen Sie eine Hecke aus:

  • Scheinzypresse
  • Abendländischem Lebensbaum
  • Liguster
  • Feld-Ahorn
  • Europäische Eibe
  • Rotbuche

Ist der Boden rund um Ihre Terrasse stark durchwurzelt, wählen Sie die Lorbeerkirsche als Heckenpflanze.

Wie suchen Sie das Mobiliar für Ihr Outdoor-Wohnzimmer aus?

Der Boden ist verlegt, die Veranda für die Terrasse oder die Terrassenüberdachung steht und Sie haben sich für einen Sichtschutz entschieden. Nach dieser Vorarbeit beginnt die eigentliche Terrassengestaltung. Suchen Sie sich für Ihren Sitzbereich die Möbel aus, die zu Ihrem Stil passen. Mit Outdoor-Möbeln aus Bast, Seegras oder Rattan verwandeln Sie die Terrasse in eine gemütliche Wohlfühloase im Boho-Stil. Dazu passen helle und erdige Farben, akzentuiert mit kräftigen Tönen.

Der Landhausstil symbolisiert für Sie eine behagliche Wohnlichkeit? Mit Möbeln aus strapazierfähigem Holz erwecken Sie die Stilrichtung auf Ihrer Terrasse zum Leben. Helle Kissen und Decken aus Leinen oder Baumwolle ergänzen das behagliche Ambiente. Kombinieren Sie diese mit blauen Accessoires und Möbeln aus weißem Holz, entsteht eine Interpretation des skandinavischen Stils.

Rattan- oder Bambusmöbel mit hellen Auflagen vermitteln Ihnen das Gefühl, als wären Sie auf Bali im Urlaub, wenn Sie in Ihrer Sitzecke entspannen. Ein balinesischer Sonnenschirm greift das Designkonzept auf und spendet Ihnen gleichzeitig Schatten.

Material- und Farbwahl des Mobiliars entscheiden, welcher Eindruck auf Ihrer Terrasse entsteht. Gestalten Sie diese in voller Farbenpracht, wirkt sie unbeschwert und eklektisch. Konzentrieren Sie sich auf helle Farben, genießen Sie eine freundliche und einladende Atmosphäre. Gekoppelt mit Metall bekommt diese einen modernen Charakter. Dunkle Möbel und Farben verströmen ein elegantes Ambiente.

Wie erhöhen Sie den Komfort auf Ihrer Terrasse?

Gemütliche Möbel bilden die Grundausstattung für Ihr Outdoor-Wohnzimmer. Diese ergänzen Sie mit:

  • atmosphärischer Beleuchtung
  • praktischen Wärmespendern
  • individueller Dekoration

Die Sitzecke mit Einbruch der Dunkelheit verlassen zu müssen, widerspricht der Idee eines Wohnzimmers im Freien. Damit Sie in den Abendstunden von ausreichend Licht profitieren, statten Sie Ihre Terrasse mit LED-Solarlampen aus. Diese platzieren Sie auf dem Tisch oder am Boden. Alternativ entscheiden Sie sich für Bodenstrahler.

Besitzen Sie für Ihre Terrasse eine Überdachung aus Aluminium oder Holz, befestigen Sie daran Lampions oder eine Lichterkette. Legen Sie auf eine stimmungsvolle Beleuchtung Wert, platzieren Sie Windlichter auf dem Tisch oder neben Ihrem Sitzbereich. Diese erhellen dezent die Umgebung und geben gleichzeitig ein wenig Wärme ab.

Suchen Sie nach einer effektiveren Wärmequelle, um das Outdoor-Wohnzimmer auch im Herbst und Winter zu nutzen? Befindet sich eine Steckdose in der Nähe, stellen Sie einen elektrischen Heizstrahler auf. Diesen erhalten Sie in unterschiedlichen Größen. Wünschen Sie sich mehr Flexibilität bei der Platzwahl, kommen Feuerschalen oder ein Heizpilz infrage. Letzterer funktioniert mit Gas. Auf einer überdachten Terrasse hält sich die Wärme länger als in einer offenen Sitzecke. Für diese empfiehlt sich eine Outdoor-Infrarotheizung. Diese erwärmt statt der Luft feste Objekte.

Damit Ihr Outdoor-Wohnzimmer Ihrem individuellen Geschmack entspricht, verschönern Sie es mit kleinen Dekorationsstücken:

  • bruchsicheren Vasen für die Blumen aus dem Garten
  • bunten Aschenbechern
  • gemütlichen Wandteppichen
  • farbenfrohen Kissen, Decken und Tischläufern

Freuen Sie sich auf der Terrasse über tierische Gesellschaft, kommen Insekten- und Vogelhäuser als Deko infrage. Beim Aufstellen achten Sie darauf, dass Höhe, Ausrichtung und Sonneneinstrahlung zu den Bedürfnissen der geflügelten Gäste passen.

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