Die Beliebtheit von Gartenhäusern steigt kontinuierlich. Das zeigt nicht nur der Blick in die Statistiken der Anbieter, sondern auch der zum Nachbarn. In fast jedem Garten steht eine der Holzhütten. Gerade die moderne Weiterentwicklung mit den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten hat der Beliebtheit von Gartenhäusern einen neuen Schub gegeben. Außerdem lässt sich das Gartenhaus sehr gut mit einem weiteren Trend kombinieren: dem selber Bauen. Mit vorbereiteten Bausätzen großer Hersteller wie Hansagarten24 wird aus der riesigen Herausforderung ein Wochenendprojekt. Darüber haben wir bereits in einem vorherigen Artikel geschrieben. In diesem Beitrag steigen wir im wahrsten Sinne des Wortes etwas tiefer ein: Welcher Unterbau ist die perfekte Gartenhaus Unterkonstruktion?

Anforderungen an ein Gartenhaus Fundament

Um bei der Wahl und Planung des Fundaments alle wichtigen Punkte zu berücksichtigen, gilt es zunächst, die Bedeutung des Fundaments zu verstehen. Die Bodenplatte sorgt nicht nur für einen geraden Untergrund, sondern verantwortet vor allem die Stabilität und den sicheren Stand bei Unwettern und Sturmböen Jahr für Jahr. Die Unterkonstruktion ist also das Maß der Dinge, um die Langlebigkeit des Gartenhauses sicherzustellen. Entsprechend sollte das Fundament sicher im Boden verankert sein, über Jahre in Form bleiben und fest mit dem Gartenhaus verbunden werden können. Ein weiterer wichtiger Punkt für Heimwerker ist auch ein möglichst einfacher Aufbau. Welche Arten an Fundamenten diese Anforderungen erfüllen können, schauen wir uns nun Schritt für Schritt an.

Fundament aus Beton für Gartenhäuser

Das Betonfundament und das Punktfundament gehören zu den meistgenutzten Fundamenttypen in der gesamten Baubranche, also über den Bau von Gartenhäusern hinaus. Für Wohnhäuser und Gewerbeimmobilien hat sich das Bauen auf einem unzerstörbaren Fundament aus Beton etabliert. Als Fundament für ein Gartenhaus wird der Unterbau aus Beton allerdings zunehmend kritisch gesehen. Der Aufwand im Aufbau steht in keinem Verhältnis zum Mehrwert der Stabilität: Die kleinen und leichten Bauten aus Holz sind nicht auf ein solch massives Fundament angewiesen. Deshalb gibt es speziell für Gartenhäuser Fundamente, die sich besser zum eigenhändigen Aufbau eignen.

Gehwegplatten als Gartenhaus Unterkonstruktion

Mit deutlich weniger Aufwand und Planung ist der Bau dieser Fundamentart verbunden. Hier werden handelsübliche Gehwegplatten so aneinandergelegt, dass eine ebene Fläche in den Abmessungen der Grundfläche des Gartenhauses entsteht. Was theoretisch gut klingt, wird in vielen realen Fällen zur Herausforderung: Die einzelnen Gehwegplatten perfekt gerade auszurichten, ist für viele Heimwerker ein Ding der Unmöglichkeit. Außerdem setzen sich die Platten über die Jahre unterschiedlich stark. Damit ist diese Unterkonstruktion spätestens nach einigen Jahren nicht mehr als Fundament für das Gartenhaus zu gebrauchen.

LogFoot™ Gartenhaus Fundament

Den Spagat zwischen einem stabilen Stand über Jahre und einem einfachen Aufbau in wenigen Stunden geht eine neuartige Fundamentart ein: Das Schraubfundament von LogFoot™ ist eine Gartenhaus Unterkonstruktion; Unterbau komplett aus Holz. Die Basis bildet ein Holzrahmen aus einzelnen Balken. Diese Holzbalken sind in den Bausätzen von LogFoot™ bereits vorgeschnitten und alle benötigten Schrauben und Winkel abgezählt. An diesen Holzrahmen werden im zweiten Schritt feuerverzinkte Stahlfüße geschraubt. Diese Stahlfüße werden dann in den Boden gerammt, um dem Fundament den notwendigen Halt zu geben. Unebenheiten im Untergrund können abschließend Millimeter für Millimeter durch Drehen an den einzelnen Stahlfüßen ausgeglichen werden. So ist die Unterkonstruktion von LogFoot™ schnell aufgebaut und gleichzeitig extrem belastbar: Das 5 -fache des durchschnittlichen Gewichts eines Gartenhauses kann dieses unscheinbare Fundament aus Holz tragen.

Bilder/Video: © fundament-gartenhaus.de