Barrierefreies Wohnen wird zunehmend wichtiger. Denn mit steigendem Altersdurchschnitt in der Bevölkerung macht die barrierefreie Gestaltung nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch für Privatpersonen Sinn. Den Alltag von Senioren und Menschen mit Behinderung vereinfacht das ganz klar. Für Hausbesitzer wird die Umstellung auf ein barrierefreies Bad bei Sanierung oder Neubau zudem zur lohnenden Investition. Schließlich haben barrierefreie Häuser meist einen hohen Marktwert, der mit Blick auf die Zukunft wohl noch weiter steigen wird.

Zuschüsse für barrierefreie Badezimmer

Bei der Finanzierung des Umbaus ist man nicht auf sich allein gestellt. Im Gegenteil: Die KfW-Bank beispielsweise bietet bezuschusste Renovierungskredite. Bauliche Maßnahmen zur Barrierereduzierung erhalten eine Förderung von bis zu 6.250 €. Bei einer Umrüstung aufgrund von akutem Krankheitsfall können Haus- oder Wohnungsbesitzer anfallende Kosten zudem im selben Jahr von der Steuer absetzen.

Bodengleiches Duscherlebnis

Klassische Veränderung im Badezimmer ist die Umrüstung von Dusche und Badewanne. Sie finden eine bodengleiche Dusche online auf calmwaters.de. Solche Duschen haben im Vergleich zu Standard-Duschtassen gerade mal eine Höhe von 2,5 cm statt 15 cm. Der fast schon schwellenlose Übergang macht den Zugang ungemein leichter und bietet auch Rollstuhlfahrern die Möglichkeit, in die Dusche hineinzufahren. Transparente Schiebetüren verhindern, dass das Wasser beim Duschen in das Badezimmer spritzt. Neben der praktischen Komponente macht dies das Aussehen des Badezimmers um einen guten Teil moderner.
Für Badewannen gibt es zudem die Möglichkeit, auf ein Modell mit eingebauter Wannentür umzusteigen. Diese vermindern das Risiko der Sturzgefahr deutlich. Daneben gibt es Modelle mit abgesenktem Wannenrand: Bei der Installation wird die Wanne in den Boden eingelassen, sodass der Rand nur ein paar Zentimeter hoch ist. So ist der Einstieg in die Badewanne kein gefährliches Hindernis mehr und Eigenheimbesitzer können sich auf ein angenehmes Bad freuen.

Sorgenfreier Alltag

Im Durchschnitt besuchen Menschen drei bis acht Mal am Tag die Toilette. Mit steigendem Alter ist das Hinsetzen und Aufstehen jedoch mit mehr und mehr Anstrengung verbunden. Abhilfe schafft ein erhöhtes WC: Mit einer Höhe von 46 oder 48 cm ist der Gang auf das WC für Senioren wie für große Menschen gleichermaßen denkbar komfortabler. Die erhöhten Toiletten gibt es als gewöhnliche Stand-WCs sowie als moderne Hänge-WCs.

Das unterfahrbare Waschbecken

Mit dem unterfahrbaren Waschbecken wird besonders die morgendliche Routine von Rollstuhlfahrern unterstützt. Diese können das flache, zumeist eckige Becken ohne Probleme unterfahren. Genauso bietet es aber auch für Senioren oder Menschen mit Behinderung Vorteile, die sich gerne kurz ausruhen möchten: Ein Stuhl kann unter dem Waschbecken locker verstaut werden. So kann man sich entspannt die Hände und das Gesicht waschen und die Zähne putzen. Das bringt mehr Selbstständigkeit und erspart größere Anstrengungen. Den geeigneten Siphon für die Waschschüssel erhalten Eigentümer im Fachhandel oder online oftmals gleich mit.
Die praktischen Vorzüge, die ein barrierefreies Bad mit sich bringt, liegen auf der Hand: In allen Bereichen des Badezimmers bekommen Senioren und Menschen mit Behinderung die nötige Unterstützung und können sich dadurch mehr der Entspannung widmen. Zusätzlich lassen die finanziellen Aspekte auf eine lohnende Investition schließen, die sich zukünftig auszahlen wird. Für Haus- und Wohnungseigentümer also eine durchaus wertvolle Umrüstung!