Es liegt im Trend, dass Menschen vom Stadtzentrum in den Vorort ziehen. Schließlich ist es hier zumeist ruhiger und der Traum vom Häuschen mit eigenem Garten lässt sich am Stadtrand auch einfacher realisieren. Das Wiener Umland bietet vielfältige Reize. Zu nennen ist hier der Wienerwald, eine grüne Mittelgebirgslandschaft, die sich bis in die äußersten Bezirke der Stadt erstreckt. Am nördlichen Rand von Wien lädt der Kahlenberg zu einer Wanderung mit Panoramablick ein. Südlich der Stadt befinden sich der Schlosspark von Laxenburg sowie die Biedermeierstadt Baden mit ihren warmen Schwefelquellen. Wer in einem Vorort lebt, wohnt oft in einer sehr idyllischen Umgebung. Trotzdem ist der Fall viel häufiger, dass Menschen aufgrund ihrer Arbeit oder eines Studiums die Innenstadt bevorzugen und vom Vorort in eine zentrumsnahe Lage ziehen. Erstaunlich vielfältig zeigt sich das Freizeitangebot im Zentrum von Wien. Beides hat seine Reize, und ein rascher Wechsel von der Innenstadt in die Außenbezirke und umgekehrt lässt sich schnell verwirklichen.

Planen für den Umzug

Ganz egal, ob Sie von der Stadtmitte in einen Vorort oder von einem Randbezirk in das Zentrum Wiens ziehen, eine gute Planung ist sehr wichtig. Dazu gehören diverse Ummeldeformalitäten. Um den Wohnsitz umzumelden, ist vorerst der Gang zur zuständigen Behörde unumgänglich. Im Einwohnermeldeamt erfolgt die entsprechende Änderung des Personalausweises. Aufzusuchen ist außerdem die KFZ-Zulassungsbehörde. Ein Nachsendeauftrag bei der Post sorgt dafür, dass die Briefe zuverlässig an der neuen Adresse ankommen. Eine Telefon- und DSL-Ummeldung ist ebenso erforderlich wie die Ummeldung des Stroms und des Gases. Ein solcher Umzug bietet immer auch die Chance eines Neubeginns. Es ist deshalb sinnvoll, die Gelegenheit für einige Verbesserungen zu nutzen. Dazu gehört der Strom- und Gasanbieterwechsel, insofern günstigere Konditionen zur Verfügung stehen.
Der durchschnittliche Stromverbrauch bleibt zwar generell gleich, dennoch sollten Sie die Gelegenheit am Schopf packen und noch einmal gründlich nachrecherchieren. Das Vergleichen der Tarife geht im Internet sehr schnell und unkompliziert vonstatten. Hierfür notwendig sind lediglich ein paar Angaben über den Wohnort, denn nicht alle Tarife stehen überall zur Verfügung. Auch die Anzahl der im Haus lebenden Personen und der bisherige Stromverbrauch pro Jahr sind entscheidend. Der Stromvergleich mit anschließendem Wechsel erfolgt recht zügig. In vielen Fällen übernimmt der neue Stromanbieter die Ab- und Ummeldung. Wer weiß, dass er sicher zu einem speziellen Termin an eine bestimmte Adresse umzieht, der kann den Stromanbieterwechsel noch vor dem eigentlichen Umzug vornehmen. Erst dann geht es an das Umzugsgeschehen. In Wien stellt es kein Problem dar, fachkundige Hilfe zu erhalten. Es gibt verschiedene Umzugsfirmen, die gerne den Transport des Mobiliars übernehmen. Die Möbel gelangen so unversehrt in die neue Unterkunft – vorausgesetzt, dass hierfür ausreichend Platz zur Verfügung steht. Stauraum ist vor allem in der Innenstadt oft Mangelware. Die Wohnungen sind im urbanen Ambiente in der Regel kleiner geschnitten. Mehr Wohnfläche zu mieten, ist zwar generell möglich, aber auch mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Viele Menschen entscheiden sich deshalb für ein Mietlager. Eine solche Storebox bietet auf wenigen Quadratmetern erstaunlich viel Stauraum zum Stapeln. Hier ist genug Platz für all jene Dinge, die beispielsweise nur zeitweise oder saisonal benötigt werden wie Snowboards, Surfbretter, Musikanlagen, Werkzeuge, Sommer- und Winterkleidung.